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MEHRWERTPARTNERSCHAFT

Das Beste aus der Partnerschaft herausholen

Erinnern Sie sich noch an das Gefühl, als Sie zum ersten Mal verliebt waren (und Ihr Partner auch!)?

Nur beieinander zu sein, war ausreichend  für einen perfekten Abend.
Sie waren einst miteinander glücklich und dieses Glück scheint nicht mehr zu exestieren?

DOCH ES KANN WIEDER SO SEIN!


Kommen Ihnen diese Punkte bekannt vor?

  • Keine Zeit zusammen

  • Keine Intimität/Leidenschaft

  • totgeschwiegene und noch bestehende Probleme

  • Angst, kein Vertrauen

  • Eifersucht

  • Seitensprung/Fremdgehen

  • Kein Sex

  • Langeweile

  • Emotionale Isolation

  • Wut, Frust

  • Unverständnis

  • ständiger Streit

  • Kinderfragen

  • Schlechte oder keine Kommunikation

Eine glückliche und harmonische Beziehung wünscht sich fast jeder und manchmal braucht man nur ein kleines bisschen Unterstützung, damit es wieder rund läuft. Ich unterstütze Sie sehr gerne dabei, Ihren gemeinsamen Weg wiederzufinden.


Die Paarbeziehung ist eine Aufgabe und wir wachsen daran.  
Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen sind Bestandteile jeder gesunden Partnerschaft. Problematisch wird es nur dann, wenn Krisen, Missstimmungen und Auseinandersetzungen die Oberhand gewinnen und das dominierende Element der Paarbeziehung werden. Partnerschaft bedeutet vor allen Dingen, eine Gemeinschaft zu bilden, die langfristig trägt und bei beiden Partnern das Gefühl der gegenseitigen Unterstützung entstehen lässt. „Wir tun uns gegenseitig gut“ statt „Wir schaden uns“.
Nichts im Leben stellt uns vor so viele Aufgaben wie die enge Beziehung zu einem anderen Menschen. Gleichzeitig ist das Führen einer partnerschaftlichen Beziehung ein wichtiger Baustein im Leben eines Individuums. Der Schweizer Paartherapeut Jürg Willi ist der Auffassung, der Mensch brauche zur Entfaltung seines persönlichen Potenzials eine Partnerin bzw. einen Partner.
Partnerschaftliche Konflikte haben vielschichtige Ursachen, die in der individuellen Paargeschichte, in den persönlichen Erfahrungen der beiden Partner und in den Strukturen ihrer Herkunftsfamilien zu finden sind. Im Rahmen einer paartherapeutischen Arbeit können diese Hintergründe bewusst gemacht und verstanden werden. Dies setzt die Bereitschaft beider Partner voraus, ins Unbekannte zu gehen und sich ggf. auch Gefühlen von Schmerz, Trauer, Einsamkeit, Wut und Ohnmacht zu stellen, die das Paar auf dieser gemeinsamen Reise ein Stück begleiten können.
Eine Eheberatung oder Paarberatung ist immer sinnvoll,
wenn einer der Partner sich unverstanden fühlt; oder beide sich unverstanden fühlen,
wenn Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr formuliert oder erfüllt werden können,
wenn gegenseitige Unterstützung nicht vorhanden ist,
wenn die Sexualität leidet und einer der Partner dieses Thema als belastend empfindet,
wenn die Zukunftsplanungen auseinanderlaufen,
wenn Gemeinsamkeiten und Zeit für Gemeinsames fehlen,
wenn einer der Partner ausgesprochen stark dominiert und kaum noch Raum für die Wünsche und Bedürfnisse des anderen zulässt,
wenn Geldsorgen und Unsicherheiten die Partnerschaft gefährden,
wenn Verpflichtungen und Sorgen der Kinder kaum Raum für das Partnerschaftleben zulassen,
wenn Partnerkritik statt positive Rückmeldungen überhand nimmt und verletzend wird,
wenn Fremdgehen die Beziehung nachhaltig beeinträchtigt hat,
wenn chronische Erkrankungen auftreten, die durch unterschwellige Partnerkonflikte verursacht oder gefördert werden.
 

Folgende Punkte gelten als Warnzeichen für die Gefährdung der Paarbeziehung:
Ständige Kritik und Verletzung: Beschwerden, Vorwürfe, Verallgemeinerungen, z.B. „Immer machst du ...“, „Nie machst du ...“, „Typisch du !“, „Du bist einfach ...“
Verachtung: drückt sich aus durch einen respektlosen, nicht achtsamen Umgang miteinander, z.B. sich lustig machen, verhöhnen, zynisch sein, sarkastisch sein, aufstöhnen, Augen rollen, beschimpfen, verfluchen, „Stell dich nicht so an!“, „Du wieder!“, „Du blöde/r ...!“
Verleugnung / Rechtfertigung: Verantwortung abgeben und auf den Partner übertragen nach dem Motto „Das geht mich nichts an“, „Das ist dein Problem“, „Du musst dich verändern, ich bin völlig in Ordnung!“
Rückzug / Kontaktabbruch: keine Reaktion mehr auf den Partner zeigen wie z.B. kaum Blickkontakt mehr miteinander haben, Missachtung zeigen z.B. durch aus-dem-Zimmer-gehen oder immer spätere Rückkehr von der Arbeit
Machtausübung und -demonstration: sich über den anderen stellen durch Aussagen wie z.B. „Du kannst mir gar nichts“, „Ich weiß das sowieso besser als du“, „Ohne mich bist du nichts“, „Du brauchst mein Geld, um…“


 Ein möglicher Beratungsansatz:
(nach Jürg Willi):
Förderung der Selbsterkenntnis
Förderung des Verständnisses für den Partner
Förderung des Verständnisses der Paardynamik

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         Phasen einer Beziehung:

1. Phase der Verliebtheit
Die Zeit, in der man seinen Partner durch eine ‚rosarote Brille‘ sieht.
 2. Phase der Anpassung
Unterschiede zwischen den Partner werden deutlicher. Man glaubt, der andere wird sich schon noch ändern, und/oder man passt sich dem anderen an.
3. Phase der Unzufriedenheit
Man wird unzufriedener und streitet häufiger und hat dabei das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt oder etwas fehlt. Es beginnt bei einem oder beiden ein innerer Rückzug, der in die nächste Phase führt.
4. Phase der inneren Resignation
Man ist unzufrieden, aber ‚arrangiert sich‘ mit der Situation (oft wegen der Kinder, dem Haus, der Firma). Man gibt die Hoffnung auf, dass ich etwas ändert, ist traurig, frustriert oder enttäuscht. Diese Phase kann sehr lange anhalten, sie ist die Zeit, in der am häufigsten Affären vorkommen.
 
 
In allen 4 Phasen kann ich Ihnen in der Paarberatung weiterhelfen! Entweder, um etwas zu verändern oder um zu verhindern, dass die Beziehung in die nächste Phase rutscht. 

Es ist nie zu früh, um an einer Beziehung zu arbeiten

Nur wenige Paare suchen sich professionelle Hilfe, wenn ihre Beziehung zu zerbrechen droht. Dabei lohnt sich der Gang zum Paarberater meistens schon viel früher.

Schmerzen unsere Zähne, gehen wir zum Zahnarzt. Stottert der Motor unseres Autos, fahren wir in die Werkstatt. Droht hingegen die eigene Partnerschaft zu zerbrechen, sind weit weniger Menschen geneigt, einen Fachmann um Rat zu fragen: Gerade einmal 20 Prozent aller Paare versuchen vor einer Scheidung, ihre Beziehung mit Hilfe professioneller Unterstützung zu retten. Dabei stehen Liebe und Familie laut Umfragen zur Lebenszufriedenheit bei den meisten von uns an erster Stelle. Erst danach kommen Gesundheit, Beruf und Geld.




Beziehungsfrust ist keine Seltenheit. Studien zeigen, dass die Zufriedenheit mit einer Partnerschaft in den ersten zehn Jahren kontinuierlich abnimmt. Nach durchschnittlich 15 Jahren Ehe ist bei vielen endgültig die Luft raus: Aktuell lässt sich in Deutschland ein Drittel der Paare, die einst so hoffnungsvoll vor dem Altar standen, wieder scheiden. Die Trennungsrate unverheirateter Paare dürfte noch einmal höher liegen. Darüber hinaus führen zahlreiche Menschen zwar stabile, aber unglückliche Beziehungen: Viele von ihnen werden in erster Linie von gemeinsamen Kindern, finanziellen Sorgen oder der Angst vor dem Alleinsein zusammengehalten. Und für manche kommt eine Trennung auch auf Grund persönlicher Werte oder kultureller Normen schlicht nicht in Frage.
Häufig sind fehlende Kommunikation, unzureichende Fähigkeiten, Konflikte zu lösen, und der partnerschaftliche Umgang mit Stress der Kern des Problems. Diese Fertigkeiten gilt es aktiv zu fördern, wenn die Liebe halten soll – und das am besten so früh wie möglich.